Ratgeber Herrenmode Mit Geschmack und Stil nach oben

Ein gepflegtes Erscheinungsbild stellt eine wichtige Grundvoraussetzung für den beruflichen Erfolg dar. Herren, die sich zu jedem Anlass angemessen und geschmackvoll kleiden, fallen angenehm auf und zeigen, dass sie Parkettsicherheit besitzen. Darüber hinaus wirkt sich ein gelungener Kleidungsstil auch immer positiv auf das das Selbstbewusstsein aus und ermöglicht so ein souveränes Auftreten. Für eine überzeugende Business Garderobe müssen lediglich wenige Grundregeln eingehalten werden.

Kleidervorschriften der Branche beachten

Der Dresscode im Beruf zielt darauf ab, weder übermäßig formal noch zu lässig gekleidet zu sein. Dabei kommt es entscheidend auf das Umfeld an: Während Mitarbeiter einer Werbeagentur im dunklen Anzug völlig overdressed sind, ist diese Kleidung für Bankmanager oder Wirtschaftsprüfer und Steuerberater genau richtig. Schon eine Kombination wirkt in diesen Berufen zu leger. Wer unsicher ist, welche Bürokleidung als passend angesehen wird, sollte sich stets an Vorgesetzten orientieren. Auf keinen Fall sollte man sich für ein Outfit entscheiden, das lässiger wirkt als die Kleidung des Chefs. Wer diese Regel beherzigt, lässt erkennen, dass er über eine professionelle Einstellung verfügt und Verantwortungsträgern mit dem nötigen Respekt begegnet.

Weniger ist mehr, auch in der Herrenmode

Wie immer bei der Kleidungsauswahl gilt auch hier das Motto: Qualität vor Quantität. Dies fängt bei der Beschaffenheit des Materials an. Hochwertige Naturstoffe, wie Mako-Baumwolle, Schurwolle und Seide, stellen dabei die erste Wahl dar. Kunstfasern mögen pflegeleicht sein, wirken jedoch leicht billig. Bei Sakkos, Hosen und Anzügen kommt es ganz besonders auf den perfekten Sitz an. Hier empfiehlt es sich unbedingt, fachkundige Beratung bei einem guten Herrenausstatter in Anspruch zu nehmen. In der Regel passt Oberbekleidung von der Stange nur wirklich perfekt, wenn kleinere Änderungen, wie zum Beispiel das Verkürzen oder Verlängern von Hosenbeinen, vorgenommen werden. Wer eine etwas problematische Figur besitzt, sollte sich für handgeschneiderte Maßbekleidung entscheiden. Besonderes Augenmerk sollte man auf die Krawatte richten. Mit klassischem Streifenmuster liegt man immer richtig, mit Comic-Motiven und anderen “originellem” Design dagegen immer daneben. Nicht zuletzt sollten Herren beachten, dass sich auch die formale Mode spätestens alle drei bis fünf Jahre ändert. Deswegen ist die Garderobe von Zeit zu Zeit in dieser Hinsicht kritisch zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern.

Vorsicht bei Smart Casual

In vielen deutschen Büros wird zu verschiedenen Anlässen eine Garderobe im Smart Casual Stil gefordert. Um sich hier nicht zu blamieren, sollten Herren sich ausschließlich für edle Markenbekleidung von einem renommierten Label entscheiden. Jeans sind als Smart Casual Kleidung im Büro akzeptabel, aber nur in dark denim. Waschungen, auffällige modische Details, wie Fransen, Nieten oder Ähnliches, sind dagegen absolute No Gos. Auf der sicheren Seite sind junge und schlanke Herren mit modernen Chinos. Wer älter ist und keine Idealfigur besitzt, kann auch zu Cordhosen oder Stoffhosen in schönen Naturtönen greifen. Alle Herren sollten sich vor T-Shirts und Sweat-Shirts hüten, bestenfalls sind Polo-Shirts als gehobene Freizeitgarderobe akzeptabel. Dies gilt jedoch nur, wenn man keinerlei Bauchansatz hat. Ein anspruchsvolles Outfit im Smart Casual Look ist ohne Sakko nicht komplett. Die Anschaffung eines schönen dunkelblauen Blazers, der vielfältig kombinierbar ist, stellt in diesem Zusammenhang eine ausgezeichnete Investition dar, die sich schnell bezahlt macht.

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