Sommer im Büro – Luft auf Luftiges

Bildquellenangabe: Tim Reckmann  / pixelio.de

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Wenn die Sonne ihr Bestes gibt und der Sommer in vollster Pracht erblüht, ist die Sehnsucht nach Kleidern, Röcken, Tops und luftigen Outfits riesengroß. Doch nicht in jedem Job kann man tragen, wonach einem ist. Dresscodes sind in vielen Berufen ein wichtiges Element. Aber was soll angezogen werden, wenn es unter dem Geschäftsdach brodelt und schwitzt? Muss es immer das biedere Kostüm oder die Anzugshose sein?

Klassiker und Neues

Die traditionellen Kleidungsstücke sind, vor allem in Berufen mit viel Kundenkontakt, oft ein Muss und wirken vielfach verklemmt und unvorteilhaft in den warmen Sommermonaten des Jahres. Doch Röcke, Kleider und Oberteile können geschickt kombiniert werden und chique und luftig zugleich sein. Blusen, Blazer, Anzugshosen, Bleistiftröcke, Etuikleider. Das sind die typischen Stücke, die jede Frau besitzt und zur Arbeit trägt. Moderne Varianten, wie es sie mittlerweile in vielen Geschäften zu kaufen gibt, werten die “langweilige” Kleidung wieder auf. Schößchenoberteile, Oberteile mit Plissee oder Rüschen, breite Trägertops und Röcke aus Jaquardstoff, sind wunderbar für das Büro geeignet.

Was geht und was nicht?

Gerade im Sommer stellt sich die Frage, was kann im Büro getragen werden und was sollte lieber vermieden werden. Weiße Hosen sind ein sehr umstrittenes Thema . Weiß ist eine schöne, sommerliche Farbe und in vielen Berufen sogar ein Muss, sollte allerdings niemals mit unvorteilhafter Unterwäsche getragen werden. Hautfarbene, schlichte Slips ohne Nähte, sind Ihnen ans Herz gelegt. Auch unter weißen Busen sollten BHs getragen werden, die nicht durchscheinen. Sandalen gehören nicht in das Büro. Die einzige Möglichkeit, die Füße aus den geschlossenen Schuhen heraus zu holen, ist ein Peeptoe, der Zehen zeigt. Im Sommer sollten die hohen Schuhe, ebenso wie im Winter, nicht fehlen. Am besten eignen sich Pumps. Was in einer Werbeagentur noch annehmbar ist, sollte in der Regel nicht auf andere Berufe übertragen werden. Denn ärmellose Tops gehören in die Freizeit.

Leicht angeschnittene Ärmel sind noch im Rahmen. Wer es luftig haben möchte und nicht auf ein Top verzichten kann, der kann ein leichtes Jäckchen mit halben Ärmeln darüber ziehen. Schon erscheint das Outfit geschäftlich und lässt trotzdem einen Luftzug an den Oberkörper. Wer Röcke liebt und Kleider mag, sollte die Länge wohl wissentlich wählen. Niemals mehr als eine Hand breit über dem Knie, lautet die Regel. Außerdem sollten Sie nicht ohne Strumpfhosen aus dem Haus gehen. Dezente, florale Muster sind eine Option. Punkte und Streifen gehen als zeitlose Begleiter in jeder Branche. Greifen Sie generell eher zu Tönen, wie Marineblau, Beige, Silbergrau, Rot und Schwarz. Wenn es doch ein frisches Maigrün sein darf, “erden” Sie die Farbe mit einem natürlichen Ton. Geizen Sie mit Reizen. Trotz der Wärme, haben Ausschnitte im Büro keinen Platz und prunkvolle Accessoires ebenfalls nicht. Wünschenswert ist es dennoch, die Vorzüge zu unterstreichen und die Schwächen zu kaschieren. Hierbei gilt jedoch wieder, dass weniger oft mehr ist und Sie beispielsweise Ihre Brust nicht präsentieren, sondern sie ausschließlich betonen dürfen. In diesem Fall wäre eine Hemdbluse, die oben ein wenig anliegen darf und unten ausgestellter ist, eine Möglichkeit. Strukturmuster setzen Akzente.
Foto: Bildquellenangabe: Tim Reckmann / pixelio.d

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