Wirksame Tipps gegen juckende Mückenstiche

Bildquellenangabe: bagal  / pixelio.de

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Kaum steigen die Temperaturen und die stehenden Gewässer erwärmen sich, kann es jeder hören. Das unverkennbare Summen der fiesen, kleinen Blutsauger. Nackte Waden oder Arme bieten die perfekten Stellen für die juckenden Mückenstiche. Wie hält man sie wirklich fern und was sind einfache Mittel, um die roten Schwellungen schnelle verschwinden zu lassen?

Mutterinstinkt

Die Mückenweibchen benötigen Blut, um für Nachwuchs zu sorgen. Sie haben es auf das Protein im Blut abgesehen und stechen automatisch zu, wenn sie die Population vergrößern müssen. Mücken werden vom individuellen Schweißgeruch des Menschen angezogen. Auch Düfte können anziehend sein. Es hat weniger damit zu tun, wie viel Sie schwitzen, sondern die Zusammensetzung des körpereigenen Geruchs ist ausschlaggebend. Während die Stechmücke saugt, sondert sie ebenfalls einen bestimmten Stoff ab, der die Wunde verklebt und das Blut nicht gerinnen lässt. Kaum juckt es, bildet sich bereits die unschöne Beule.

Ein Schutzschild

Es gibt viele Möglichkeiten, die Stechmücke fern zu halten. Einige basieren auf häuslichen Mitteln, andere enthalten chemische Stoffe. Allgemein bekannt sind spezielle ätherische Öle, dessen Gerüche abschreckend wirken sollen. Ein Säckchen mit Lavendel am Fenster kann die Blutsauger fernhalten. Auch Zitrone, Minze und Basilikum sind Gerüche, die Stechmücken nicht anziehend finden. Moskitonetze sind die sicherste Form, die juckenden Stiche und das permanente Gesumme in der Nacht zu unterbinden.

Und wenn es doch passiert

Wichtig ist, dass Sie handeln, bevor Sie zu kratzen begonnen haben. Aus juckenden Stichen können ansonsten Entzündungen entstehen, die lange anhalten. Besonders wenn Sie Essig, Zitronenöl oder eine frische Zwiebel auf den Stich geben, kann sie eine offene Wunde leicht entzünden. Teebaumöl hingegen ist entzündungshemmend. Träufeln Sie ein paar Tropfen auf einen Wattebausch und reiben Sie die Stiche ein. Ein anderer Tipp ist, den Stich mit Wärme entgegen zu wirken. Ab 45° Celsius werden die Proteine des Mückengifts zerstört. Sie dürfen nicht zu leichtsinnig mit Hitze umgehen. Ein kurz erhitzter Wattepad in heißem Wasser ist optimal. Solange Sie den Wattepad noch schmerzfrei anfassen können, ist die Verbrennungsgefahr ausgeschlossen. Wer nicht auf Hausmittel setzen möchte, sollte sich ein beruhigendes Gel auf die Stiche geben. Gel ist weitaus hilfreicher, als eine Creme. Das Gel kühlt besser und zieht schneller ein.

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